FID-Inkasso, Nürnberg

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Forderungen national


Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmer e.V.

   FID Inkasso GmbH
   Fränkischer Inkassodienst

Geschäftsführer Josef Riedl, Angelika Holzapfel

   Kunigundenstraße 71
   90439 Nürnberg
   Tel.: (0911) 96 50 18-0
   Fax: (0911) 96 50 18-20

Allgemeine Geschäftsbedingungen der
Firma FID-Inkasso GmbH in Nürnberg

1. Auftragserteilung und Umfang der Tätigkeit
Die Firma FID-Inkasso GmbH übernimmt für den Kunden Inkassoaufträge zur Einziehung unbestrittener bereits angemahnter Forderungen (Normalverfahren) sowie für bereits titulierte Forderungen (Langzeitüberwachungsverfahren) des Kunden gegen dessen Schuldner. Inkassoaufträge werden durch Übermittlung der vollständigen Schuldner- u. Forderungsdaten durch den Kunden an FID-Inkasso erteilt. Mit der Auftragsbestätigung von FID-Inkasso kommt der Inkassovertrag zustande. Jedem Inkassovertrag liegen die nachfolgenden Bedingungen zugrunde. Mit Abschluss des Inkassovertrages erfolgen mündliche und schriftliche Korrespondenz ausschließlich nur noch zwischen FID-Inkasso und dem Schuldner. Wird durch FID-Inkasso ein Vertragsanwalt eingeschaltet, erfolgt die Korrespondenz mit dem Schuldner ausschließlich über diesen. Der Kunde übergibt auf Anforderung von FID-Inkasso alle für die Forderungseinziehung relevanten Unterlagen (Verträge, Rechnungen, Korrespondenz mit dem Schuldner etc.). Der Kunde versichert, dass der Schuldner sich bereits in Verzug befindet. Weiterhin wird versichert, dass über das Vermögen des Schuldners noch kein Insolvenzverfahren eröffnet worden ist und auch noch kein außergerichtlicher Schuldenbereinigungsplan vom Schuldner vorgelegt worden ist. FID-Inkasso ist berechtigt, sofern wirtschaftlich geboten, mit dem Schuldner Ratenzahlungsvereinbarungen, Vergleiche oder Stundungen der Forderung zu vereinbaren. Der Kunde wird FID-Inkasso und den Vertragsanwälten von FID-Inkasso entsprechende Vollmachten ausstellen.

2. Zahlungsmeldungen
Werden Zahlungen vom Schuldner direkt an den Kunden geleistet, so ist dies unverzüglich FID-Inkasso schriftlich mitzuteilen. Wenn der Kunde die Mitteilung unterlässt und dadurch FID-Inkasso Kosten entstehen, so sind diese vom Kunden zu tragen. FID-Inkasso ist auch über sonstige wesentliche Vorkommnisse, die für das Vertragsverhältnis und die Geltendmachung der Forderung von Bedeutung sind, unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen.

3. Vergütung von FID-Inkasso
FID-Inkasso steht für Ihre Tätigkeit im Normalverfahren eine Vergütung in Höhe einer 1,3 Gebühr, zzgl. 20% Auslagenpauschale analog RVG zu. Eine Erfolgsprovision steht FID-Inkasso im Normalverfahren nur zu, sofern dies vertraglich gesondert vereinbart worden ist. Darüber hinaus hat der Kunde alle Auslagen von FID-Inkasso (z.B. für Gerichts- und Gerichtsvollziehergebühren, Anfragen bei öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Einwohnermeldeämtern sowie Kosten für Anschriftenermittlungen) je nach Anfall zu übernehmen. Die Inkasssovergütung, sowie alle weiteren entstehenden Kosten werden gegenüber dem Schuldner als Schadenersatz geltend gemacht.
Eine Fallpauschale wird von FID-Inkasso nur erhoben, sofern dies vertraglich gesondert vereinbart ist.
Sollte der Schuldner im Laufe der Bearbeitungszeit die Insolvenz beantragen, wird eine gesonderte zusätzliche Bearbeitungspauschale in Höhe von 25 Euro erhoben.

4 . Bevollmächtigung zur Einschaltung von Vertragsanwälten im gerichtlichen Mahnverfahren und Zwangsvollstreckungsverfahren
FID-Inkasso wird vom Kunden bevollmächtigt, soweit ein gerichtliches Mahnverfahren wirtschaftlich sinnvoll erscheint, seine Vertragsanwälte mit der Einleitung und Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens im Namen und in Vollmacht des Kunden zu beauftragen. Die Gerichtsgebühren für das gerichtliche Mahnverfahren sind im Voraus zu entrichten. Im Falle des Widerspruchs bzw. Einspruchs gegen den Mahnbescheid, erfolgt Rücksprache mit dem Kunden, ob ein Prozessverfahren durchgeführt werden soll. Nach Titulierung wird FID-Inkasso alle geeigneten Zwangsvollstreckungsmaßnahmen –soweit wirtschaftlich sinnvoll- durchführen.

5. Zahlungen des Schuldners
Von den Zahlungen des Schuldners behält sich FID-Inkasso seine Vergütung (als Vorschuss) sowie die entstandenen Kosten (Auslagen, Anwaltsgebühren etc.) ein, der dann übrigbleibende Betrag wird an den Kunden ausgekehrt. FID-Inkasso ist berechtigt Auszahlungsbeträge mit evtl. Kostenanforderungen aus anderen Vorgängen des Kunden zu verrechnen (Kontokorrent).
Das Berichtswesen wird zwischen den Parteien gesondert vereinbart.

6. Langzeitüberwachungsverfahren
Forderungen werden vom Normal- in das Langzeitüberwachungsverfahren überführt, wenn sich nach der Titulierung die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners (z. B. durch EV, Pfandabstand) herausgestellt hat. Mit der Überführung in das Langzeitüberwachungsverfahren werden die bis dahin bei FID-Inkasso entstandenen Auslagen, mit Ausnahme der Rechtsanwaltsgebühren, mit dem Kunden abgerechnet. Bereits titulierte Forderungen werden gleich von Anfang an in das Langzeitüberwachungsverfahren übernommen.
Im Langzeitüberwachungsverfahren wird FID-Inkasso regelmäßig und langfristig die finanziellen Verhältnisse des Schuldners überwachen. Sollte eine Besserung der wirtschaftlichen Situation des Schuldners eintreten, wird FID-Inkasso die erforderlichen Schritte einleiten. Im Langzeitüberwachungsverfahren erhält FID-Inkasso von den eingehenden Zahlungen des Schuldners nach Abzug der noch offenen Inkassovergütung und aller angefallenen Kosten und Auslagen, eine Erfolgsprovision gemäß Vertrag. Im Gegenzug trägt FID-Inkasso das volle Kostenrisiko. Die Erfolgsprovision wird nicht nur bei Zahlungen des Schuldners durch Einschaltung von FID-Inkasso erhoben, sondern auch dann, wenn der Schuldner auf andere Weise durch Einschaltung von FID-Inkasso die Ansprüche des Kunden befriedigt hat, z.B. im Wege der Verrechnung, im Wege des Vergleiches, der Teilzahlung oder im Wege einer Warenrückgabe etc.

7. Beendigung des Vertragsverhältnisses
Das Vertragsverhältnis endet mit dem Einzug der Forderung oder wenn FID-Inkasso nach pflichtgemäßem Ermessen die Aussichtslosigkeit der Forderungseinziehung feststellt. In letzterem Fall tritt der Kunde seinen gegenüber dem Schuldner bestehenden Erstattungsanspruch hinsichtlich der Inkassovergütung und den Anwaltsgebühren an FID-Inkasso an Erfüllung statt ab. FID-Inkasso nimmt bereits jetzt die Abtretung an. Mit dieser Abtretung sind alle Vergütungsansprüche von FID-Inkasso und den Vertragsanwälten erfüllt.
Kündigt der Kunde den Inkassoauftrag vor der Beendigung des Vertragsverhältnisses, hat FID-Inkasso einen Anspruch auf die volle Inkassovergütung gegen den Kunden. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass die Vertragsanwälte davon unabhängig ihrerseits einen Anspruch auf die vollen, bis dahin entstandenen gesetzlichen Anwaltsgebühren gegen den Kunden haben. FID-Inkasso ist berechtigt das Vertragsverhältnis außerordentlich zu kündigen, wenn der Kunde trotz vorheriger schriftlicher Mahnung durch FID-Inkasso seinen Mitwirkungspflichten, wie Information, Übersendung von Unterlagen etc. nicht nachkommt und eine weitere Tätigkeit von FID-Inkasso oder deren Anwälten deswegen nicht oder nicht erfolgversprechend ist. Kündigt FID-Inkasso das Vertragsverhältnis aus diesem Grund, gilt die vorstehende Kostenregelung entsprechend.

8. Haftung
FID-Inkasso haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht in Fällen gesetzlicher zwingender Haftung, bei Arglist oder bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder deren Gesundheit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet FID-Inkasso nur, sofern eine Pflicht verletzt wird, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszweckes von besonderer Bedeutung ist ( Kardinalspflicht). Ansprüche die gegenüber FID-Inkasso geltend gemacht werden, verjähren in 2 Jahren. FID-Inkasso führt nur dann eine Verjährungskontrolle durch, wenn der Auftrag mind. 3 Monate vor dem Eintritt der Verjährung übergeben worden ist oder der Kunde ausdrücklich auf die drohende Verjährung hingewiesen hat. Eine Verjährungskontrolle wird nur anhand der übergebenen Unterlagen durchgeführt. 

9. Datenschutz
FID-Inkasso wird die ihr übergebenen personenbezogenen Daten vor dem Zugriff Dritter sichern. Eine Weitergabe der Daten an Dritte ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden ausgeschlossen. FID-Inkasso verpflichtet Ihre Mitarbeiter ebenfalls zur strengsten Verschwiegenheit. Alle FID-Inkasso im Rahmen der vertraglichen Zusammenarbeit übermittelten Daten werden unter Beachtung strengster Geheimhaltung und sämtlicher einschlägiger Datenschutzbestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes, insbesondere der §§ 28 ff. BDSG übermittelt, gespeichert und bearbeitet.

10. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand für sämtliche vertraglichen Verpflichtungen ist Nürnberg.

Version 1.3

10.10.2013

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